Kryptowährungen wie der Bitcoin haben in den letzten 10 Jahren seit der Finanzkrise von 2008 in der Finanzwelt und auch den Massenmedien für Aufsehen gesorgt. Die einen sehen sie als Bedrohung, andere als reine Spekulation und wieder andere als Wegbereiter für die dezentrale Revolutionierung des Geldes und sehen die Chance, in Kryptowährungen zu investieren.

Kryptowährungen sind jedoch auch ein beliebtes Anlagemodell – da sie eine völlig neue Klasse von Vermögenswerten darstellen mit geringer Abhängigkeit zu anderen Investments wie Aktien oder Immobilien. Sie sind also besonders auch zur Diversifikation eines bestehenden Portfolios geeignet.

Die Idee von Kryptowährungen wurde 2008 genau in Zeiten der Finanzkrise bekannt, als jemand unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto in einer 8 seitigen wissenschaftlichen Arbeit das Konzept einer digitalen Währung beschrieb, die ohne zentrale Instanzen wie Banken auskam. In einer Zeit wo einige Banken Pleite gingen, traf dies natürlich genau den Nerv der Zeit und verbreitete sich rasch. Zunächst nur unter Technikern und Idealisten, die an ein neues Finanzsystem glaubten, doch mit dem Wertanstieg auf bis zu 20.000$ (mehr als 30.000% Rendite in 10 Jahren) erreichte der Bitcoin auch die Massenmedien und viele wollten von der unglaublichen Erfolgsgeschichte profitieren.

Was sind Kryptowährungen?

Eine Kryptowährung ist eine Form von digitalem Geld, welches bis auf wenige Ausnahmen auf der Blockchain-Technologie basiert. Eine weitere Grundlage stellt die Kryptografie dar, woher sich auch der Name Kryptowährungen ableitet. Kryptografie verhindert, dass Transaktionen manipuliert oder Gelder doppelt ausgegeben werden können.

Bereits heute gibt es außer Bargeld auch sogenanntes Buchgeld (Giralgeld), welches ebenfalls rein digital ist. Buchgeld kommt überall zum Einsatz, wo bargeldlos in Form von Kreditkarten, Schecks, Überweisungen usw. bezahlt wird. Trotz seiner weiten Verbreitung, ist Buchgeld jedoch in Deutschland kein gesetzliches Zahlungsmittel. Es wird geschaffen, indem Bargeld auf ein Bankkonto eingezahlt wird, oder aber ein Kredit gewährt wird.

Kryptowährungen sind im Prinzip eine Form des Buchgeldes, bei dem jedoch keine Banken mehr notwendig sind. Sie können dezentral von jedem mit Hilfe kryptografischer Rechenprozesse erzeugt werden. Genau wie das Buchgeld stellen sie eine Forderung auf Bargeld dar, sind jedoch derzeit in Deutschland, im Gegensatz zu anderen Ländern wie Japan oder Australien, kein gesetzliches Zahlungsmittel. Genau diese Unabhängigkeit besorgt natürlich auch einige etablierte Banken und staatliche Instanzen.

Bei Kryptowährungen wird zwischen dem Bitcoin, und allen anderen, den sogenannten Alternative Coins, kurz Altcoins, unterschieden. Auf coinmarketcap.com finden Sie eine umfassende Übersicht über die wichtigsten Kryptowährungen mit ihrer Marktkapitalisierung. Es gibt derzeit bereits weit über 2000 verschiedene Altcoins und regelmäßig kommen weitere hinzu. Die Wertentwicklung dieser Altcoins hängt aber derzeit immer sehr stark vom Bitcoin als „digitale Leitwährung ab“.

Kryptowährungen werden in Token unterteilt, oft auch Coins oder digitale Münzen genannt, die je nach Währung noch weiter geteilt werden können. Ein Bitcoin beispielsweise kann in 100 Millionen Teile geteilt werden. Dieser hundertmillionste Teil eines Bitcoins wird nach dem Pseudonym seines Erfinders Satoshi genannt. Also genauso wie ein Euro in 100 Cent geteilt wird, wird eine Kryptowährung weiter unterteilt und kann auch in kleinsten Teilen gekauft werden. Also auch wenn der Bitcoin gerade 5.000 Eur kostet, können Sie einfach 0.01 Bitcoin für nur 50 Euro kaufen. Alleine dieses 50 Euro Investment wären schon viele tausend Euro geworden, wenn Sie zur richtigen Zeit gekauft hätten.

Als Investor müssen Sie sich mit den technischen Grundlagen, der Blockchain und der Kryptografie dahinter jedoch nicht befassen. Sicher sind Investitionen aktuell noch komplizierter als etablierte Investitionsmöglichkeiten, aber genau draus ergibt sich auch die große Renditechance.

Was ist die Blockchain?

Die Blockchain bietet eine Infrastruktur, um digitale Werte wie Kryptowährungen im Internet sicher zu versenden, ohne eine zentrale Instanz wie eine Bank zu benötigen.

Die Blockchain können Sie sich als eine Art Kette von Blöcken vorstellen. In Block sind die einzelnen Transaktionen wie in einer Excel-Tabelle gespeichert. Also wenn Sie einen Bitcoin versenden, wird das als Transaktion in einem dieser Blöcke gespeichert. Die Blockchain ist dabei dezentral, völlig transparent und kryptografisch vor Manipulationen gesichert.

Von der Sicherheit her ist das Konzept damit den meisten aktuellen Banken bei weitem überlegen.

Woher haben Kryptowährungen ihren Wert?

Das Konzept Kryptowährungen klingt für viele zunächst wie eine Gelddruckmaschine, die sich jeder zu Hause hinstellen kann und ein bisschen ist es auch so. Genaugenommen machen Staaten und Banken aber nichts anderes, insbesondere mit der aktuellen Finanzpolitik in der EU und den USA wird massenhaft Geld erschaffen ohne jeglichen realen Gegenwert um Staatsanleihen zu kaufen und die Folgen der Finanzkrise aufzuschieben.

Der Wert einer Kryptowährung entsteht wie bei fast jedem anderen Zahlungsmittel einzig und allein dadurch, dass Menschen an den Wert glauben. Hinter staatlichem Geld stehen Banken, Länder, Regierungen oder Staatenbündnisse wie die Europäische Währungsunion. Diese erzeugen ein gewisses Vertrauen in Zahlungsmittel wie den Euro.

Ähnlich ist es bei den Kryptowährungen. Millionen von Menschen und Institutionen weltweit sind übereingekommen, an den Wert der Kryptowährungen zu glauben. Der Wert (Kurs) der jeweiligen Währung ergibt sich dann aus den marktüblichen Prozessen von Angebot und Nachfrage.

Dass die Bitcoins keinen realen Gegenwert haben, ist eines der häufigsten Gegenargumente, die gegen Kryptowährungen angeführt werden. Aber welchen realen Gegenwert hat denn ein 50-Euro-Schein in der Tasche? Welchen realen Gegenwert hat ein Gemälde von Picasso? Die Antwort ist einfacher als erwartet: Immer genau den Wert, den jemand bereit ist, dafür zu geben.

Wenn Ihnen jemand 1.000 Euro für einen Bitcoin gibt, dann ist dieser 1.000 Euro wert, und wenn Ihnen jemand 100.000 Euro für einen Bitcoin gibt, dann ist dieser 100.000 Euro wert. Mit der weiteren Verbreitung von Kryptowährungen und der dahinterstehenden Technologie wird der Wert einiger dieser Kryptowährungen auch in den nächsten Jahren noch um ein Vielfaches steigen.

Kryptowährungen sind häufig auch viel mehr als nur reine Währungen oder Zahlungsmittel. Viele stellen Anteile und Rechte an technologischen Projekten und Firmen dar und sind eher mit Aktien vergleichbar, insbesondere weil es bei einigen auch feste Dividenden analog zu Aktien gibt. Der Wert dieser Kryptowährungen ergibt sich also auch aus den dahinterstehenden Firmen und Projekten.

Kaufen von Kryptowährungen

Hinweis: Das gesamte Thema Kryptowährungen kaufen und verkaufen ist sehr komplex und ich werde hier nicht die technischen Details eingehen. Ziel dieses Artikels ist zunächst nur, Sie allgemein über Kryptowährungen als Investition zu informieren und einen Überblick zu geben. Auf anderen Webseiten wie z.B. ccinvestor.de finden Sie detaillierte Anleitungen, für den Kauf einzelner Kryptowährungen.

Um Kryptowährungen zu kaufen, tauschen Sie Euro oder eine andere Währung in Kryptowährungen. Der direkte Handel erfolgt wie bei Aktien an entsprechenden Börsen. Diese Börsen werden auch Exchanges genannt, da hier verschiedene Währungen und Kryptowährungen untereinander getauscht werden können.

Ein- und Auszahlungen können von Ihrem normalen Bankkonto vorgenommen werden. Die meisten Anbieter bieten zudem weitere Zahlungsmethoden an wie Kreditkarte, Paypal, Skrill oder Giropay. Wenn Sie mit dem Handel beginnen, benötigen Sie also einen Account bei einer Exchange. Damit Ihre Aufträge zuverlässig und schnell ausgeführt werden, sollten Sie eine der größten nehmen, die bereits lange am Markt ist und über einen möglichst großen Umsatz verfügt.

Der Handel funktioniert auf den großen Börsen in der Regel in Echtzeit, eine Orderausführung dauert oft nur wenige Sekunden. Wenn Sie sich bei einer dieser Exchanges registriert haben, können Sie einfach und bequem wie beim Online-Shopping kaufen und verkaufen.

Die Kryptowährungen werden dann in Ihre Wallet überwiesen, welche praktisch wie ein modernes Online-Banking aussieht, aber im Hintergrund ein Programm ist, welches die kryptografischen Schlüssel für den Zugriff auf Ihre Kryptowährungen speichert.

Der Ablauf ist immer wie folgt:

  • Sie registrieren sich bei einer der Exchanges
  • Sie verifizieren Ihren Account
  • Sie zahlen Euro ein
  • Sie tauschen die Euro gegen die Kryptowährung Ihrer Wahl
  • Sie „halten“ die Kryptowährungen in ihrer eigenen Wallet
  • Sie verkaufen die Kryptowährung zu einem späteren Zeitpunkt wieder
  • Sie zahlen die Erlöse aus dem Verkauf aus

In der Praxis sind dies nachher nur wenige Mausklicks, jedoch sollte man stets wissen, was man tut.

Die Exchanges sind oft nicht speziell reguliert und lediglich Plattformen, die Käufer und Verkäufer zusammenbringen und dafür sorgen, dass der aktuelle Kurs der jeweiligen Kryptowährung anhand von Angebot und Nachfrage berechnet wird.

Sie können Kryptowährungen beispielsweise bei folgenden Exchanges kaufen:

Die Funktion der Wallet bei Investitionen in Kryptowährungen

Ein Begriff den Sie sicher häufig im Zusammenhang mit Kryptowährungen hören werden, ist der Begriff „Wallet“. In der Regel ist dies einfach nur ein Programm das Sie installieren können, welches Ihnen den Zugrif auf die jeweilige Kryptowährung ermöglicht.

Für Bitcoin ist eine typische Wallet z.B. Electrum und für Ethereum gibt es eine interessante Browserbasierte Variante unter myetherwallet.com.

Als langfristiger Investor, ist es oftmals empfehlenswert eine sogenannte Paper-Wallet zu benutzen, also die Schlüssel für den Zugriff einfach auszudrucken und sicher zu verwahren.

Besondere Risiken bei Kryptowährungen

Viele fragen sich, wie riskant Investitionen in Kryptowährungen sind. Risiko und Rendite hängen immer zusammen und die besonders hohen Renditen von Kryptowährungen gehen auch mit entsprechenden Risiken einher, von denen nachfolgend einige der wichtigsten genannt werden.

Hohe Schwankungen

Kryptowährungen sind sehr volatil, das bedeutet, dass die Schwankungen sehr hoch sind. Der Bitcoin ist innerhalb eines Monats schon einmal um 10-40% im Wert gefallen bzw. gestiegen, teilweise gab es derartige Kursschwankungen innerhalb eines einzigen Tages. Andere kleinere Kryptowährungen sind da oft noch viel extremer und steigen um mehrere tausend Prozent und fallen aber auch wieder genau so schnell.

Starker Wertverlust durch Verbot, Regulierungen oder kryptografische Probleme

Ein starker Wertverlust seiner Geldanlage ist natürlich eines der Schreckensszenarien für jeden Anleger. Verbot, Regulierungen oder kryptografische Probleme sind Risiken, die in diesem Zusammenhang immer wieder genannt werden.

Das Risiko eines kompletten staatlichen Verbotes ist derzeit insbesondere in den europäischen Staaten sehr unwahrscheinlich. Andere große Wirtschaftsnationen wie Japan haben Bitcoin sogar bereits als offizielles Zahlungsmittel anerkannt. Doch selbst wenn ein solches Verbot kommen sollte, ließe es sich derzeit technisch nicht ohne Weiteres durchsetzen, da die Blockchain weitestgehend dezentral organisiert ist. Außerdem haben weder Banken noch Staaten ein Interesse am Verbot. Eine komplett transparente Währung, in der alle Zahlungen in einer öffentlichen Blockchain nachvollziehbar sind, ist der Traum jedes Staates und Steuersystems. Staaten und Banken dürften deshalb lediglich Interesse daran haben, eigene regulierte Kryptowährungen herauszubringen.

Das Risiko von Regulierungen ist ebenfalls zu bedenken. Mögliche Regulierungen stellen ein Kursrisiko dar, völlig fehlende Regulierungen jedoch ebenfalls. Jeder kann eine eigene Kryptowährung herausbringen. Es gibt keine zuständige Finanzaufsichtsbehörde, keine verbindlichen Regeln für den Handel oder die Gebühren und keine zentrale Instanz, an die Sie sich im Falle von Verlusten oder Betrug wenden können. Das zieht natürlich auch viele Betrüger an, und die meisten dieser Kryptowährungen, die heute noch in höchsten Tönen sich selbst loben, werden in wenigen Jahren bedeutungslos sein.

Das Risiko, wenn die hinter der Blockchain stehende Kryptografie gebrochen wird oder bei der Programmierung schwerwiegende Fehler gemacht werden, wäre ebenfalls zu betrachten. Dieses Szenario, bei dem innerhalb kürzester Zeit ein großer Wertverfall wahrscheinlich ist, ist jedoch derzeit sehr unwahrscheinlich. Die Entwicklung von Quantencomputern wird manchmal als Bedrohung genannt, wobei es wohl aber noch Jahre dauert, bis diese eingesetzt werden können. Zudem haben Kryptowährungen wie IOTA gegen kryptografische Angriffe durch Quantencomputer bereits vorgesorgt, indem sie spezielle Algorithmen verwenden, die einen Schutz bieten sollen. Auch Bitcoin, Ethereum und andere könnten für diesen Fall entsprechende Algorithmen implementieren und dadurch das Vertrauen in die Blockchain wieder herstellen.

Sicherheit

Die Dezentralität der Kryptowährungen wird häufig als großer Vorteil angeführt, birgt jedoch weitere besondere Risiken. Da Sie Ihr Geld häufig selbst aufbewahren, haften Sie auch allein im Verlustfall. Wenn jemand eine Bank überfallen würde oder ein Hackerangriff Ihr Konto leerräumt, haftet die Bank für Sie, sofern Ihnen keine grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann. Die Bank ist also auch für die Sicherheit Ihres Geldes verantwortlich. Bei Kryptowährungen sind Sie selbst verantwortlich. Gerade Kryptowährungen sind aufgrund ihrer scheinbaren Anonymität aber auch beliebtes Ziel für Angreifer und Betrüger.

Fehlende Einlagensicherung

Ein weiteres Risiko, das sich ebenfalls daraus ergibt, dass es keine zentralen Banken oder ähnliches gibt, ist die fehlende Einlagensicherung bei den Handelsplattformen. Ihr normales Girokonto unterliegt dem Einlagensicherungsgesetz. Somit erhalten Sie theoretisch im Fall einer Insolvenz der Bank Ihr Geld bis zu einem gewissen Betrag wieder. Vergleichbare Schutzmechanismen gibt bei den meisten Börsen und Anbietern im Kryptowährungs-Bereich derzeit nicht. Die Ausnahme bildet der indirekte Handel mittels eines Brokers und CFD. Diese bieten in der Regel denselben Schutz wie etablierte Banken.

Skalierung

Ein häufiges Problem, mit dem einige Kryptowährungen wie Bitcoin kämpfen, ist die Skalierung und der damit eingehende Ressourcenverbrauch. Skalierung heißt hier die Zurverfügungstellung benötigter Ressourcen, um ausreichend viele Transaktionen günstig in kurzer Zeit durchzuführen. Viele der neuen Blockchain-Projekte versprechen, genau dieses Problem zu lösen. Zwar sind Bitcoin-Transaktionen derzeit sehr teuer und langsam, mit aktuellen Updates wie den Lightning-Transaktionen gibt es aber bereits gute Lösungsansätze. Auch die wachsende Größe der Blockchains dürfte in der Praxis kein Problem sein, da die zur Verfügung stehenden Computer-Ressourcen sich in den letzten Jahren ebenfalls stark weiterentwickelt haben und hier aktuell kein Engpass absehbar ist.

Die Vorteile von Kryptowährungen als Investition

Neben idealistischen Gründen sind insbesondere drei Gründe für den Kauf von Kryptowährungen ausschlaggebend.

  1. Die Renditen sind bei kaum einer anderen Investition jemals so hoch gewesen.
  2. Durch die Unabhängigkeit von anderen „klassischen“ Vermögenswerten wie Aktien oder Immobilien eigenen sie sich hervorragend zur Diversifikation.
  3. Nach einem Jahr Haltefrist, ist der Verkauf/Gewinn derzeit steuerfrei, da er als privates Veräußerungsgeschäft zählt.

Die Liste ist kurz im Vergleich zu den Risiken, aber in meinen Augen sind das drei KO-Argumente, um wenigstens einen geringen Betrag zu investieren.

Ein eigenes Kryptowährungs-Portfolio aufbauen

Sie können bereits ab einem einzigen Euro Kryptowährungen kaufen, auch wenn der aktuelle Bitcoin-Kurs beispielsweise bei 10.000 Euro liegt, können Sie für einen Euro auch 0.0001 Bitcoin erwerben und sofort vom Anstieg profitieren.

Tipps zum Investieren in Kryptowährungen

Sorgfältige Analyse

Analysieren Sie alle Ihre Investitionen und kurzfristigen Trades. Stellen Sie sicher, dass Sie das Konzept einer Kryptowährung verstanden haben. Für langfristige Investitionen sind Faktoren wie Team, Geschichte, Produkt, Potential und aktuelle Marktbewertung wichtig. Kurzfristig sind: die aktuelle Marktsituation, Nachrichten, Einstiegssignale und mögliche kurzfristige Bewegungen entscheidend.

Überwachung des Portfolios

Für längerfristige Investitionen in Kryptowährungen, sollten Sie einmalig investieren und die Anlage am Besten erstmal vergessen. Die hohen Schwankungen sind sonst sehr nervenaufreibend und verleiten zu impulsiven Käufen oder Verkäufen. Der Bitcoin hat 30.000% Rendite in 10 Jahren gemacht. Er wurde zwischenzeitlich viele male totgesagt, der Kurs ist um bis zu 90% eingebrochen und immer wieder war es angeblich das Aus. Aber mit der Unsicherheit in der derzeitigen Finanzwelt und den fehlenden Investitionsmöglichkeiten sind Kryptowährungen eine spannende Alternative, deren Zeit noch kommen wird. Sie müssen nur Geduld mitbringen.

Zur Überwachung Ihres Portfolios gibt es einige Tools, die Sie auch unbedingt benutzen sollten, um eventuellen steuerlichen Anforderungen später gerechet zu werden.

Empfehlenswert ist z.B.: https://cointracking.info

Diversifikation

Diversifikation ist ein wichtiges Grundprinzip für langfristige Investitionen in Kryptowährungen. Investieren Sie also nicht nur in eine Kryptowährung, sondern streuen Sie Ihr investiertes Kapital über die größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung.

Ergänzen Sie dann einige kleinere Währungen mit viel Potential, die derzeit noch unbekannt sind, und hoffen Sie, dass eine von diesen für eine noch höhere Rendite sorgt.

Sicherheit

Sicherheit ist eine grundlegende Voraussetzung für den Erfolg Ihrer Geldanlage. Während beim normalen Aktienhandel und auch bei anderen Formen der Geldanlage meist die Bank für die Sicherheit Ihres Geldes verantwortlich ist, müssen Sie beim Handel und bei Investitionen mit Kryptowährungen weitestgehend selbst für die Sicherheit sorgen.

Kryptowährungen sind aufgrund ihrer teilweisen Anonymität ein beliebtes Ziel bei Angreifern und Betrügern. Wenn es jemandem gelingen würde, Ihren privaten Schlüssel zu erbeuten, ist das Geld unwiederbringlich weg. Während die Bank in der Regel für Betrugsschäden haftet, bleiben Sie in diesem Fall auf dem Schaden sitzen.

Achten Sie also unbedingt auf einen sicheren Umgang mit dem Computer. Sichere Passwörter, keine Links in Emails anklicken, regelmäßige Datensicherungen, Zwei-Faktor-Authentifizierung und die gute Aufbewahrung der privaten Schlüssel.

Fazit zum Investieren in Kryptowährungen

Kryptowährungen sind derzeit noch eine sehr riskante Investition, aber daraus ergibt sich auch eine Rendite die Sie sonst nirgendwo am Finanzmarkt erreichen können. Außerdem ermöglichen Sie derzeit, steuerfreie Gewinne zu erzielen, und eignen sich gut zur Diversifikation.

Aktuell sollten Kryptowährungen daher meiner Meinung nach in keinem Portfolio fehlen und gerade nach einem „Crash“ wie jetzt, ist ein guter Kaufzeitpunkt.

Aktuell sind dabei noch einige technische Hürden zu überwinden, aber das macht es nur interessanter, da man immernoch relativ frühim Bezug auf Alter und Entwicklungsstand der Technologie dabei sein kann.